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Diversity für Mitarbeiter:innen

AMS-Angebote verbessern Beschäftigungssituation von Frauen

AMS-Programme wie Eingliederungshilfe, Arbeitsstiftungen oder Aus-und Weiterbildungsmaßnahmen, verhalfen Frauen zu existenzsichernder Beschäftigung, höherem Einkommen und Reduktion von erwerbsfernen Zeiten.
Text: Michael Strausz
© AMS, Fotostudio B&G
Erfolgreiche AMS-Frauenförderungsmaßnahmen

Längere Beschäftigung und höheres Einkommen

Der  von Arbeitsmarktservice AMS und L & R Sozialforschung entwickelte Gleichstellungsziele-Monitor untersuchte das Arbeitsleben von rund 52.800 Frauen, die 2019 AMS-Angebote abgeschlossen haben, in einer mehrjährigen Längsschnittanalyse. Einige Ergebnisse: Frauen, die eine Eingliederungsbeihilfe bezogen, waren im dritten Jahr nach Abschluss im Schnitt 86 Tage länger beschäftigt als Frauen ohne diese AMS-Maßnahme. Gleichzeitig reduzierten sich die erwerbsfernen Phasen um 77 Tage. Die Lehrstellenförderung erhöhte die durchschnittlich Beschäftigungsdauer um 54 Tagen und steigerte das Einkommen um 177 Euro/Monat im Vergleich zur Kontrollgruppe, die kein AMS-Programm absolvierten. Frauen, die ein Fachkräftestipendium erhielten, steigerten nach Abschluss ihrer Ausbildung ihr monatliches Gehalt auf 593 Euro.

„Jede Investition in Qualifizierung, Beschäftigung und faire Chancen stärkt nicht nur die individuelle Erwerbsbiografie von Frauen, sondern unsere gesamte Gesellschaft“, betont Arbeitsministerin Korinna Schuhmann bei einem Pressegespräch.

Eroberung neuer Berufsfelder

Der Gleichstellungsziele-Monitor belegt, dass Frauen in hohem Maße von den Maßnahmen profitieren. Sie finden schneller Arbeit, bleiben länger beschäftigt und schaffen den Sprung in besser bezahlte Berufe, insbesondere in Bereichen, die traditionell von Männern dominiert werden. So verzeichneten die Teilnehmerinnen der Eingliederungsbeihilfe und der Aus- und Weiterbildungen über 700 bzw. 800 Wechsel in höher bewertete und damit besser bezahlte Branchen (Technik, IT, Handwerk). Allgemein zeigen die Auswertungen, dass insbesondere die Kombination aus Beschäftigungsförderung und Qualifizierung den größten Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz beitragen. Andererseits besteht bei der Einkommensangleichung (Gender Gap sank innerhalb von zehn Jahren von 22,3 auf 18,3%) ) noch Nachholbedarf, während die Fortschritte bei Beschäftigung und Erwerbsbeteiligung beachtlich sind.

„Jede Frau, die durch AMS-Unterstützung eine neue Perspektive findet, ist ein Erfolg für die Gesellschaft. Wir investieren in Chancen, Selbstbestimmung und Zukunft“, fasst AMS-Vorständin Petra Draxl die Ergebnisse zusammen.

Die gesamte Studie kann im Forschungsnetzwerk des AMS unter:

https://forschungsnetzwerk.ams.at/elibrary/publikation/ams-forschungsberichte/2025/ams-gleichstellungsziele-monitor.html abgerufen werden.

 

 

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