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Diversity Good-Practice

Arbeitgeber setzen auf Dienstradleasing statt auf neue Parkplätze

Mehr als 30.000 geleaste Fahrräder, 3.000 Kunden und über 150 Millionen Euro Bike-Wert: Vier Jahre nach dem Start des Dienstradleasings in Österreich zeigt "Firmenradl", wie aus einem steuerlichen Nice-to-have ein strategischer Mobilitätsbaustein geworden ist.
Text: Michael Strausz
Radln statt die Natur verparken

Arbeitgeber satteln um – und zwar nachhaltig

Immer mehr Unternehmen stellen ihre Mobilitätsangebote auf den Prüfstand – und entscheiden sich bewusst für Dienstradleasing. Firmenradl,  Pionier am heimischen Markt hat seit Einführung des Modells 2021 mehr als 30.000 Räder an über 3.000 Unternehmen vermittelt – mit einem Gesamtwert von über 150 Millionen Euro. Während in der Anfangsphase vor allem innovative Betriebe auf das Firmenrad setzten, gehört es heute vielerorts bereits zur Standardausstattung in Sachen Mitarbeiterbenefits.

Zu den Unternehmen, die auf das Leasingmodell setzen, zählen etwa AGRANA Fruit Austria, Magna, Mercedes Benz, OTIS, Schachinger Logistik, Wintersteiger und viele mehr. Der Anwendungsbereich reicht vom Arbeitsweg über Freizeitnutzung bis hin zur Förderung von Betriebsgesundheit und Teamzusammenhalt. „Wir spüren ganz klar: Das Firmenrad ist kein Trend mehr – es ist angekommen“, erklärt Marc Gerhardinger, Geschäftsleiter von Firmenradl. „Und der Bedarf wächst weiter – gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten, in denen Unternehmen nach kostensparenden, aber wirksamen Lösungen suchen.“

Emissionsreduktion und weniger Krankenstände

Das Modell überzeugt nicht nur Arbeitgeber, rund 95 % der Nutzer übernehmen ihr Leasingrad nach Ablauf der Vertragslaufzeit privat. Besonders beliebt sind hochwertige E-Bikes, Lastenräder und spezialisierte Modelle – inzwischen sind Leasingwerte von bis zu 15.000 Euro pro Beschäftigtem keine Seltenheit mehr. Schachinger Logistik zum Beispiel berichtet von ersten spürbaren Effekten: niedrigere Krankenstände, mehr Bewegung, besseres Arbeitsklima. Auch bei AGRANA Fruit Austria ist das Rad ein Gewinn für alle Seiten – als sichtbares Zeichen für moderne Unternehmenskultur und Gesundheitsförderung.

Viele Unternehmen erkennen inzwischen, dass Fahrradleasing nicht nur ein Benefit, sondern auch ein Hebel zur Erreichung von Nachhaltigkeits (ESG)-Zielen ist. Es reduziert nachweislich Emissionen – und das ohne zusätzliche Infrastrukturinvestitionen. Manche Firmen denken bereits laut über den Abbau von Autoparkplätzen nach – oder haben schon damit begonnen. „Wir glauben, dass künftig jedes zweite Fahrrad in Österreich über ein Leasingmodell angeschafft wird – das Potenzial ist riesig“, ist sich Gerhardinger sicher.

Mit Dienstradleasing am Puls der Zeit

Dienstradleasing hat sich als wirtschaftlich sinnvolle, gesundheitlich förderliche und steuerlich attraktive Maßnahme etabliert – sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeitende. Und Firmenradl bleibt dabei weiterhin am Puls der Zeit: Mit neuen Versicherungslösungen, wachsendem Händlernetz (900+ in ganz Österreich) und einem klaren Fokus auf Service und Sicherheit. „Gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten zeigt sich die Stärke unseres Modells: Es spart Kosten – unter anderem senkt es die Lohnnebenkosten, stärkt die Mitarbeiterbindung und bringt Unternehmen und Beschäftigten messbare Vorteile“, fasst Marc Gerhardinger zusammen.

 

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