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Diversity Good-Practice

Premiere des Kongresses für Barrierefreiheitsbeauftragte

Der Kongress für Barrierefreiheitsbeauftragte war ein großer Erfolg: Mehr als 100 Teilnehmende, spannende Best-Practice-Beispiele und viel Raum für Austausch und Vernetzung boten eine würdige Plattform für ein gesellschaftlich bedeutendes Thema.
Text: Michael Strausz
© Stefan Brenner
Mehr als 100 Teilnehmende beim BFB-Kongress

Neue Plattform für Inklusion und Barrierefreiheit „konstituiert“

Der erste Kongress für Barrierefreiheitsbeauftragte im Catamaran in Wien hat gezeigt, wie groß der Bedarf an Informationen zur Barrierefreiheit und der Rolle der Barrierefreiheitsbeauftragten in Unternehmen ist. „Die Veranstaltung war höchst erfolgreich und ein weiterer großer Schritt, um dem gesellschaftlich so bedeutenden Thema eine entsprechende Plattform zu geben“, resümiert Valerie Clarke, Geschäftsführerin der Inclusion24 GmbH (einem Tochterunternehmen der Assistenz24 gemeinnützige GmbH). Gemeinsam mit dem ÖZIV Bundesverband (Interessensvertretung für Menschen mit Behinderungen) und dem ÖGB Chancen Nutzen Büro war sie für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich.

Weit mehr als 100 Repräsentant:innen großer namhafter Unternehmen und Institutionen wie REWE, ÖBB, Hilfswerk. RBI, Versicherungen und der Medizinischen Universität Wien sowie Vertreter von Städten haben das Angebot zur Vernetzung und zum Austausch von Informationen genutzt. Geboten wurden Keynotes, Podiumsdiskussionen, praxisnahe Workshops, und eine Sensibilisierungsmeile mit konkreten alltäglichen Herausforderungen für Menschen mit Behinderungen.

Barrierefreiheitsbeauftragte verpflichtend

Der BFB-Kongress ist eine von mehreren Initiativen, um langfristige Entwicklungen zu fördern und dem Thema damit auch die entsprechende Breite zu geben. Letztendlich sind in Österreich fast zwei Millionen Menschen von einer Einschränkung betroffen.

Barrierefreiheitsbeauftragte, die seit Anfang des Jahres 2025 in Österreich in großen Unternehmen verpflichtend bestellt werden müssen, nehmen als Schnittstelle zwischen Arbeitgeber:innen, Mitarbeitenden und Partner:innen eine Schlüsselrolle ein. Sie übersetzen gesetzliche Vorgaben in die Praxis und achten darauf, dass Barrierefreiheit nicht nur auf dem Papier steht, sondern im Alltag gelebt wird. Damit agieren sie im Spannungsfeld zwischen rechtlichen Vorgaben und realen Machbarkeiten.

Dementsprechend groß ist die Unsicherheit. Nach den Berichten vieler Teilnehmer:innen gibt es sowohl bei der organisatorischen Positionierung als auch bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Funktion des Barrierefreiheitsbeauftragten viele offene Fragen. „Diese Lücke wollen wir schließen. Inclusion24 bietet zudem zahlreiche Schulungen an, in denen es unter anderem um rechtliche Grundlagen, Sensibilisierung für unterschiedliche Behinderungsformen und die praktische Umsetzung von barrierefreien Prozessen und Angeboten geht“, sagt Clarke.

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