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Diversity Good-Practice

Sozial-Unternehmen Too Good to go

Über die Too Good To Go-App bringt das Social Impact Unternehmen Partnerbetriebe und Nutzer:innen zusammen und vermittelt überschüssige, nicht mehr regulär verkaufbare Lebensmittel. Bisher wurden 18 Mio. Überraschungssackerl gerettet.
Text: Michael Strausz
© To good to go
Ein Too good to go Sackerl voller Überraschungen

Achtung, Überraschung

Zentrales Element der Too Good To Go-App sind die Überraschungssackerl, die bisher gerettet wurden. Partnerbetriebe bieten darin überschüssige Lebensmittel zu einem deutlich reduzierten Preis an, die über die App reserviert und zu einem ausgewählten Abholzeitpunkt direkt vor Ort abgeholt werden. Der Inhalt ist eine Überraschung und kann je nach Betrieb und Tageszeit variieren.  Ergänzend dazu gibt es in Österreich seit 2024 die Too Good To Go Pakete. Diese enthalten überschüssige Lebensmittel von Produzenten und Großhändlern, werden über die Marktplatz-App verkauft und direkt an die Wohnungstür. Seit kurzem können auch Tierfutter-Pakete mit Hunde- oder Katzenfutter gerettet werden.  Auch Blumenläden und Gärtnereien retten ihre überschüssigen Waren über die Too Good To Go-App.  140 Partnerbetriebe in allen Bundesländern in Österreich sind Teil dieses Angebots.

Für zehn Prozent der Treibhausgasse verantwortlich

So hat es das Unternehmen geschaffen, die auf der ganzen Welt Lebensmittel rettet und durch die Lieferoption direkt vom Lebensmittelproduzenten noch niederschwelliger und inklusiver wird. Gerade im ländlichen Raum oder für Menschen, die nicht mobil sind, bietet die neue Lösung einen einfachen Weg, Lebensmittel zu retten, damit der Zugang noch niederschwelliger und inklusiver wird.  so Georg Strasser-Müller, Country Director von Too Good To Go Österreich und der Schweiz. Lebensmittelverschwendung ist für über 10 Prozent der globalen Treibhausgase verantwortlich und damit ein wesentlicher Treiber der Klimakrise Quelle: WWF). „Wenn wir alle zusammen deutlich weniger Lebensmittel verschwenden, haben wir einen der stärksten Hebel gegen die Klimakrise in der Hand“, so so Georg Strasser-Müller, Country Director von Too Good To Go Österreich und der Schweiz.

Regelmäßig haben Lebensmittelmarken einwandfreie Produkte übrig, die sie aufgrund von zu großen Restbeständen, beschädigter Etiketten oder veränderter Verpackung nicht mehr über reguläre Einzelhandelskanäle vertreiben können. Dies führt dazu, dass jährlich Produkte in Milliardenhöhe in die Tonne geworfen werden müssen. Diese überschüssigen Produkte werden von Too Good To Go gekauft und in thematische Pakete verpackt, sodass Nutzerinnen und Nutzer der App diese direkt über den Button „Lieferung” zu bis zu 60 Prozent reduzierten Preisen zuzüglich Lieferkosten nach Hause bestellen können. Die Too Good To Go Pakete gibt es unter anderem in den Kategorien: Vorrat, Snacks, Frühstück, Kinder, Gesundheit, Tee, Gewürze und saisonale Artikel.

Prominente Partnerbetriebe

In Österreich ist Too Good To Go seit 2019 aktiv. Unter der Leitung von Georg Strasser-Müller, Geschäftsführer Too Good To Go Östereich und Schweiz, nutzen hierzulande bereits mehr als 2,5 Millionen registrierte Nutzer:innen die App. Rund 6.500 Partnerbetriebe sind Teil des Marktplatzes, darunter große Einzelhändler, wie Hofer, Spar, Denns Biomarkt bis hin zu lokalen Cafés, Bäckereien und Restaurants oder Hotelketten wie Hilton. Mit McDonald’s Österreich gewinnt Too Good To Go einen weiteren starken Partner im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Ab sofort retten rund 50 McDonald’s Restaurants österreichweit ihre nicht verkauften Süßspeisen aus dem McCafé.

 

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