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Diversity Good-Practice

Beim Mind.Style Festival wurde Vielfalt spürbar

Das Mind.Style Festival zeigte eindrucksvoll, wie moderne Eventformate heute gedacht werden müssen: intersektional, inklusiv und bewusst. Es ist kein klassisches Kultur- oder Mindfulness-Event, sondern ein Raum, in dem unterschiedlichste Lebensrealitäten sichtbar gemacht und wertgeschätzt werden.
Text: Michael Strausz
© Mind.Style Festival
Ein Festival als Begegnung und gelebte Vielfalt

Im Office Park 4 in der Vienna Airport City wurde Wien im Rahmen des Mind.Style Festival Mitte April einmal mehr zu einem Ort der Begegnung, des Bewusstseins und der gelebten Vielfalt. Besonders bemerkenswert: Die konsequente Ausrichtung auf eine breite gesellschaftliche Teilhabe. Unterschiedliche Zielgruppen werden nicht nur „mitgedacht“, sondern aktiv eingeladen, eingebunden und in den Mittelpunkt gestellt. Damit setzt das Festival ein klares Zeichen in einer Zeit, in der viele Veranstaltungen noch immer mit Zugangsbarrieren kämpfen.

Barrierefreiheit als echter Anspruch

Ein besonderer Moment des Mind.Style Festival war der Live-Auftritt von Oxa. Mit ihrer Stimme, ihrer Präsenz und ihrer Energie hat sie einen Raum geschaffen, der weit über Musik hinausging. Es war einer dieser seltenen Augenblicke, in denen ein ganzes Publikum gleichzeitig fühlt, innehält und sich verbunden erlebt. Aber auch Evelyn Wojtika, Tania die Clementa, Marion Bender sowie Ashley Cain u.a. trugen zum großen Erfolg des Festivals bei.   Es wurde spürbar, dass Inklusion nicht als Zusatz verstanden wird, sondern als integraler Bestandteil der Planung. Zugänge werden aktiv geschaffen – für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Hintergründen. Das ist nicht nur ein organisatorischer Schritt, sondern eine Haltung. Und genau diese Haltung macht den Unterschied, denn das Festival schafft etwas, das vielen ähnlichen Formaten fehlt: die Schaffung von echtgen Verbindungen. Ob in Workshops, Panels oder zwischen den Programmpunkten – überall entsteht Austausch auf Augenhöhe. Menschen begegnen sich nicht in Rollen, sondern als das, was sie sind: vielfältig, unterschiedlich, gemeinsam.

Die Gründer:innen Philipp Nägle und Stefanie Helm bringen ihre Vision auf den Punkt: „Wir brauchen eine neue Form von Gemeinschaft: einen Raum, in dem Vielfalt nicht nur sichtbar, sondern auch wertvoll ist. Wir glauben daran, dass echte Transformation dort entsteht, wo unterschiedliche Menschen, Perspektiven, Erfahrungen und Lebenswege einander mit Offenheit, Respekt, Bewusstsein und echtem Interesse begegnen. Inklusion und Diversität sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebte Haltung – die Basis für Wachstum, Verbindung und eine Zukunft, die wir gemeinsam gestalten. Genau dafür stehen wir mit unserer Mindstyle.Universe.“ Ein Anspruch, der nicht nur formuliert, sondern spürbar umgesetzt wird. Denn, wer über die Zukunft von Arbeit, Gesellschaft und Zusammenleben spricht, dann beginnt sie genau hier: in Räumen, die verbinden, statt zu trennen.

 

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