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Nachhaltigkeits-Berichterstattung der ATX-Firmen setzt neue Maßstäbe

Eine aktuelle Studie von Forvis Mazars zeigt: Österreichs börsennotierte Unternehmen nehmen die EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) bereits heute ernst – obwohl die nationale Umsetzung noch aussteht.
Text: Michael Strausz
© Forvis Mazars
Peter Wundsam, Managing Partner, Forvis Mazars

Externe Prüfung des Nachhaltigkeitsberichts

Alle analysierten ATX-Unternehmen berichten freiwillig nach den neuen EU-Standards (ESRS), viele lassen ihre Berichte extern prüfen und integrieren ESG-Kriterien in ihre Unternehmenssteuerung. Die Ergebnisse liefern ein starkes Signal an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft: Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Reporting-Thema – sie ist strategischer Bestandteil unternehmerischen Handelns. Über 80 % lassen ihre Nachhaltigkeitsberichte bereits extern prüfen – das steigert die Glaubwürdigkeit gegenüber Stakeholdern und Kapitalmarkt.

17 Nachhaltigkeitsberichte bis Stichtag 30. April 2025 berücksichtigt

Die Forvis Mazars-Studie befasst sich mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung über das Geschäftsjahr 2024 von Unternehmen, die im österreichischen Leitindex ATX gelistet sind. Die im Rahmen dieser Studie analysierten Berichte wurden freiwillig im Einklang mit den ESRS erstellt und veröffentlicht, weil die CSRD noch nicht in österreichisches Recht umgesetzt wurde. Für die Studie wurde die Nachhaltigkeitsberichterstattung jener 17 (von 20) ATX-Unternehmen berücksichtigt, deren Berichte über das Geschäftsjahr 2024 bis Stichtag 30. April 2025 öffentlich vorlagen.

Stärkerer Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verpflichtet große Unternehmen zur standardisierten Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Ihr Ziel ist, die Datenqualität über die Nachhaltigkeitsauswirkungen, -Risiken und Chancen von Unternehmen zu erhöhen, die Vergleichbarkeit von Nachhaltigkeitsberichten zu verbessern und Unternehmen dazu zu bewegen, sich stärker mit den Nachhaltigkeitsthemen auseinanderzusetzen, die eng mit ihrem Kerngeschäft verbunden sind.

„Österreichs Unternehmen müssen sich nicht verstecken, was ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung anbelangt. Man sieht auch über die Berichterstattung hinaus, dass die Regulatorik die strategische Ausrichtung der Unternehmen bereits beeinflusst hat. Beispielsweise haben alle ATX-Unternehmen ESG-Kriterien in ihre Vorstandsvergütung aufgenommen. Das zeigt uns: Egal, was mit der Gesetzgebung passiert, ist nachhaltiges Wirtschaften im österreichischen Unternehmertum verankert und nicht mehr wegzudenken“, betont Peter Wundsam, Managing Partner, Forvis Mazars.

 

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