Nur jede 50. Website entspricht den neuen gesetzlichen Auflagen

Jüngere Unternehmen deutlich besser aufgestellt
Ein klarer Trend: Je jünger das Unternehmen bzw. die Website, desto geringer die Fehlerquote. Während Unternehmen vor 1990 durchschnittlich 6,83 Barrieren aufweisen, liegt dieser Wert bei Websites aus 2024 um 38 Prozent niedriger. Das zeigt: Neue Technologien, moderne Frameworks und ein besseres Bewusstsein für Nutzerfreundlichkeit wirken sich positiv aus. „Gerade junge Unternehmen zeigen, dass Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht werden kann – das verbessert nicht nur die Zugänglichkeit, sondern auch die allgemeine User Experience“, betont Löw-Beer.
Ein Markt von 100 Millionen Menschen
In der EU leben rund 101 Millionen Menschen mit einer Form von Behinderung – das entspricht etwa 27 Prozent der Bevölkerung. In Österreich sind es laut Statistik Austria über 750.000. Mehr als zwei Drittel davon sind über 55 Jahre alt. Diese demografische Entwicklung macht digitale Barrierefreiheit zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor – insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels und zunehmender Digitalisierung. Ab sofort drohen bei Verstößen gegen das Barrierefreiheitsgesetz Verwaltungsstrafen. Unternehmen sind gefordert, technische und inhaltliche Barrieren rasch abzubauen. „Barrierefreiheit ist kein „Nice-to-have“ mehr– sie ist Pflicht, Chance und Zeichen digitaler Reife“, so Hennrich-Huber abschließend.
Unternehmen können unter https://audit.riskmonitor.cloud kostenlos testen, wie barrierefrei ihre Website derzeit ist – und wo konkreter Handlungsbedarf besteht.
Die vollständige Studie finden Sie hier: https://www.ey.com/de_at/newsroom/2025/08/ey-barrierefreies-internet-studie-2025



