https://www.diversityguide.at/2342
  • Diversity Management
  • Good Practice
  • People
  • Service
  • Balance
  • Diversity Voices
Themen
  • Alter
  • Awards
  • Barrierefreiheit
  • Behinderung
  • Bildung
  • Diversität
  • Fairness
  • Frauen
  • Gender
  • Gesundheit
  • Gleichstellung
  • Inklusion
  • Job
  • Kinder
  • Kultur
  • Politik
  • Reise
  • Schule
Diversity Management
Frauen

Hälfte aller Unternehmen ohne Frauenvorstand

Laut aktueller Umfrage des "Zukunft.Frauen Alumnae Club" (ZFAC) unter seinen 400 Mitgliedern berufen 46 Prozent der Unternehmen keine Frauen in ihren Vorstand. Besonders schlecht fällt die Frauenquote bei Banken und Versicherungen sowie Industrie und Produktion aus.
Text: Michael Strausz
© Himmelhoch

 It´s a mans world

Die Aufsichtsräte der befragten Unternehmen sind zu 19 Prozent rein männlich besetzt. Hoffnung machen die erste und zweite Führungsebene, auf der die Geschlechterverteilung deutlich ausgeglichener ist. Immerhin sind in 52 Prozent der Unternehmen mehr als 25 Prozent der Geschäftsführer:innen weiblich. Darüber hinaus geben 49 Prozent der Befragten an, dass es ein erklärtes Unternehmensziel sei, mehr Frauen in der ersten oder zweiten Führungsebene zu positionieren. Dieses Ziel versuchen 43 Prozent der Unternehmen mit Programmen und Initiativen zur Bewusstseinsbildung zu erreichen.

Aufholbedarf verorten die Mitglieder des ZFAC bei der Themensetzung in den heimischen Aufsichtsräten: Besonders intensiv werden dort aktuell Unternehmensstrategien vorangetrieben (30,5 Prozent). 23,2 Prozent beschäftigen sich vor allem mit der Digitalisierung, 15,8 Prozent mit Standortpolitik. 10,3 Prozent der Aufsichtsrät:innen befassen sich mit ESG (Environmental, Social & Corporate Governance).  Mit Diversität und Gleichstellung beschäftigen sich lediglich drei Prozent der Aufsichtsratsgremien. Gleichzeitig geben 88 Prozent der Befragten an, dass Frauen in Führungspositionen neue Themen und Sichtweisen in Diskussionen einbringen.

Homeoffice: gekommen um zu bleiben

Der Großteil der befragten Managerinnen schätzt die wirtschaftliche Situation kurzfristig als stabil ein, sieht aber langfristig Handlungsbedarf. Für 27 Prozent der Befragten ist Bürokratie das größte Risiko in der Wettbewerbsfrage. 20 Prozent sehen geopolitische Unsicherheiten und 18 Prozent den Fachkräftemangel als Hindernis beim Wachstum.  Homeoffice ist in 78 Prozent der heimischen Unternehmen gelebte Praxis: durchschnittlich arbeiten in 54 Prozent der Unternehmen die Mitarbeitenden zwei Tage pro Woche remote. 40 Prozent sehen durch Homeoffice keine wesentliche Veränderung, 28 Prozent bewerten den neuen Arbeitsalltag als positiv, 27 Prozent kritisieren negative Auswirkungen auf den Austausch und das Teamgefühl.

„Obwohl fast die Hälfte der Unternehmen klare Ziele oder Initiativen zur Förderung von Frauen nennt, ist Gender-Diversität immer noch ein Randthema. Umso deutlicher ist die Wahrnehmung der Wirkung heterogener Teams. Eine überwältigende Mehrheit bestätigt, dass Frauen neue Perspektiven und Themen in Führung und Aufsicht einbringen – von Leadership-Kultur über die Art und Tiefe von Entscheidungen, mehr Dimensionen in der Analyse, kritischere Diskussionen und höhere Transparenz. Unternehmen, die unsere Zukunft verantwortungsvoll gestalten wollen, müssen Diversität als strategischen Steuerungsfaktor begreifen – nicht als freiwillige Begleiterscheinung“, sagt ZFAC-Vorstandsvorsitzende Karen Fanto.

 

Mehr zu Diversity Management
© Anja Böck

Von der Nähmaschine zur Zukunft der Arbeit

In den letzten 300 Jahren haben neue Technologien Millionen Arbeitsplätze vernichtet. Heute entstehen durch die generative KI neue Berufe, die neue Fähigkeiten erfordern. Fraglich ist, ob es genug Menschen gibt, die diese besetzen.
© EY Law/Sima-Prodinger

Frauenanteil bei Börsegesellschaften auf neuem Höchstwert

Der Frauenanteil in den Führungsgremien der im Wiener Börse Index (WBI) gelisteten österreichischen Unternehmen steigt, allerdings mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit. Ein Prozentsatz von 15,3 in den Vorstandsetagen sind ein neuer Höchstwert.
© Andreas Tischler

Diversity Ball ist volljährig

Der DIVERSITY BALL 2026 steht für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Inklusion und Barrierefreiheit und brachte am 5.9. über 3.000 Menschen und 100 Artists in das Wiener Rathaus. Unter dem Motto „Move With Us“ wurde die Nacht zum Tag gemacht.
© ÖGB

ÖGB fordert zusätzliche Mittel für Ausgleichstaxfonds

Der Ausgleichstaxfonds erhält von 2026 bis 2029 zusätzlich zur Basisfinanzierung auch Sondermittel des Bundes: heuer 65 Mio. Euro, 45,1 Mio. im nächsten Jahr, 24,4 Mio. 2028 und ab 2029 jährlich 14,4 Millionen Euro.
  • Über uns
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Mediadaten
  • Newsletter anmelden
Hier geht es zur aktuellen Ausgabe