• Diversity Management
  • Good Practice
  • People
  • Service
  • Balance
  • Diversity Voices
Diversity Management

Transformation mittels Diversität als Ressource

„Nur eine vielfältige Wirtschaft ist auch wirklich nachhaltig“, sagt respACT-Geschäftsführerin Daniela Knieling. Der kürzlich abgehaltene „csrTAG 2024“ stand im Zeichen von Diversität als Ressource für eine zukunftsfähige Transformation.
Text: Helene Fiegl
19. csrTAG 2024, Veranstalter respACT
© Philia Kleemann
Vielfalt als Fokusthema für ein nachhaltiges Wirtschaften: v.l.n.r.: Peter Giffinger, CEO bei Saint-Gobain in Österreich; respACT-Geschäftsführerin Daniela Knieling und Robert Zadrazil, Country Manager UniCredit Bank Austria.

„Wir befinden uns mitten in einem umfassenden, so noch nie dagewesenen, ökonomischen Transformationsprozess“, heißt es seitens des Veranstalter respACT, einer der führenden Unternehmensplattformen für nachhaltiges Wirtschaften. Dieser Prozess beinhaltet demnach eine soziale ebenso wie eine ökologische Dimension des Wirtschaftens. „Nur eine Wirtschaft, die sich an vielfältiger Nachhaltigkeit orientiert“, werde die Herausforderungen der Zukunft meistern.

Transformation stemmen

Unter dem Titel „Diversity² – It’s In Our Nature!“ wurden am 19. csrTAG 2024, im UniCreditCenter am Kaiserwasser in Wien, die Themen Diversität und Biodiversität von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Für DEI-Expertin Anneli Karlstedt (DEI: Diversity, Equity & Inclusion), vom finnischen Technologiekonzern Wärtsilä, ist Inklusion der Ausgangspunkt aller DEI-Aktivitäten.

Karlstedt spannt zwischen den Schlüsselbegriffe Vielfalt und Nachhaltigkeit einen Bogen. Nur eine Wirtschaft, die beides unter einen Hut bringt, wird den aktuell massiv Fahrt aufnehmenden umfassenden ökonomischen Transformationsprozess meistern und sich damit auch den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich stellen können.

Kathrin Proprentner von Crowe Wien und Kärnten sieht Vielfalt „als einen entscheidenden Faktor unseres Daseins. Das Konzept der Biodiversität im Sinn ökologischer Vielfalt, ist dabei eng verwoben mit einer als soziale, kulturelle und wirtschaftliche Vielfalt verstandene Diversität. Die Wechselwirkung von Natur und Mensch ist für Unternehmen zwar eine Challenge, bietet aber auch Chancen für nachhaltiges Handeln. Diese wollen wir nützen“, erklärt die Expertin.

Für inklusive Unternehmenskultur

Gastgeber Robert Zadrazil, Country Manager Österreich von UniCredit, betonte die große Bedeutung des gesamten Themenspektrums von ESG (Environment/Social/Governance) für sein Unternehmen: „Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind strategische Zukunftsthemen, für die wir den Grundstein im Hier und Jetzt legen, und dazu zählt auch die Biodiversität. Darüber hinaus gilt unser Fokus sozialen Projekten sowie Diversity und Inklusion, indem wir eine diverse Belegschaft fördern und eine inklusive Unternehmenskultur stärken.

Es sei kein Zufall, dass sich der von respACT veranstaltete csrTAG als Jahreshighlight für Zukunftsthemen – heuer Diversität – etabliert hat, sagt respACT Präsident Peter Giffinger. Diversität ist renommierten Studien zufolge „Motor für Innovation wie Agilität und damit wichtiger Erfolgsfaktor eines Unternehmens“, so Giffinger.

 

Über den Veranstalter:

respACT – austrian business council for sustainable development – ist eine führende Unternehmensplattform in den Bereichen Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltiger Entwicklung. Der Verein unterstützt mehr als 450 Mitgliedsunternehmen dabei, ökologische und soziale Ziele ökonomisch und eigenverantwortlich umzusetzen und zu erreichen.

Mehr über respACT: Hier klicken.

Mehr zum Thema Diversity Management
© AustrianStartups

Diversität und Start-ups: eine befruchtende Kombination

Aktuell sprechen wir von 3.800 Start-ups in Österreich. Wir wollten von Hannah Wundsam, Geschäftsführerin von AustrianStartups, Österreichs größter Community für Startups und Think Tank für Entrepreneurship, wissen: Wer sind die Gründer:innen und wie kommen sie an ihr Ziel?
© BCG

Gender Diversity Index Austria 2025

Laut Gender Diversity Index Austria 2025 der Boston Consulting Group (BCG) investieren Unternehmen mit hoher Geschlechterdiversität deutlich stärker in KI-Qualifizierung und bauen systematischer Kompetenzen für das KI-Zeitalter auf.
© sprungbrett/Anja Gurtner

Demokratie ohne Frauen ist keine Demokratie

Nicht vertreten, nicht wertgeschätzt, nicht gehört: Weshalb sich Frauen aus politischer Teilhabe zurückziehen und was Kürzungen in der Arbeitsmarktpolitik damit zu tun haben, berichtet der Demokratiemonitor 2025 von FORESIGHT Research.
© Michael Strausz

Massiver Arbeitslosen-Anstieg bei Menschen mit Behinderungen

Laut AMS stieg im Jänner 2026 die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderungen um 13,9 Prozent, die Erwerbsquote lag bei 54,1 Prozent. Im Vergleich dazu betrug der Anstieg in der Gesamtbevölkerung lediglich 3,8 Prozent (Erwerbsquote 74,2 Prozent).
  • Über uns
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Mediadaten
Hier geht es zur aktuellen Ausgabe