• Diversity Management
  • Good Practice
  • People
  • Service
  • Balance
  • Diversity Voices
Diversity Good-Practice

ÖZIV vermeldet Erfolge am Arbeitsmarkt für Klient:innen

Menschen mit Behinderungen sind häufiger von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Vorurteile, Unsicherheiten seitens der Arbeitgeber oder das Fehlen von barrierefreien Arbeitsplätzen machen u.a. die Jobsuche schwierig. Angebote des ÖZIV bieten hier erfolgreich Unterstützung.
Text: Helene Fiegl
Menschen im Büro vor einem Laptop
© pexels_Ivan Samkov
ÖZIV-Angebote greifen erfolgreich bei der Job-Vermittlung von Menschen mit Behinderungen.

Menschen mit Behinderung sind in der Regel dreimal so lange auf Arbeitssuche (25,9 Monate) wie Menschen ohne Behinderungen (9,3 Monate). Das geht aus Erhebungen der Statistik Austria (2022) hervor.

Unterstützung für nachhaltige Beschäftigung

Langzeitarbeitslosigkeit trifft diese Personen auch dreimal häufiger wie jene ohne Einschränkung. Hier setzt das Angebot von  ÖZIV SUPPORT an: Berufliche Beratungen und Coachings helfen dabei, den Job zu behalten bzw. die Wiedereinstig zu erleichtern. Die Zahlen sprechen für sich: 2024 haben insgesamt 397 Personen mit einem Behinderungsgrad ab 50 Prozent ihre Coaching-Prozesse erfolgreich abgeschlossen. Es konnten 182 Personen nachhaltig am Arbeitsmarkt fußfassen oder eine gefährdete Beschäftigung beibehalten. Bei weiteren 78 Personen konnten wichtige Schritte zur Erhöhung der Vermittelbarkeit am Arbeitsmarkt erreicht werden.

Positive Rückmeldungen gibt es auch von der ÖZIV ARBEITSASSISTENZ NÖ und NEBA-Betriebsservice. Für 216 Personen mit Behinderungen konnten im Vorjahr in Niederösterreich neue Arbeitsplätze gefunden oder gefährdete Arbeitsplätze nachhaltig abgesichert werden. Die ARBEITSASSISTENZ NÖ unterstützt Menschen mit Behinderungen bei der Jobsuche und leistet Hilfestellung bei der Arbeitsplatzsicherung. Interessierte Dienstgeber:innen können sich an das ÖZIV NEBA Betriebsservice wenden, das Beratung und Unterstützung anbietet.

„Vor dem Hintergrund, dass wir größtenteils arbeitsmarktferne Personen betreuen und sich die aktuelle Arbeitsmarktsituation sehr schwierig gestaltet, sind wir besonders stolz auf die vielen Arbeitsmarkterfolge unserer Klient:innen, sagt ÖZIV-Geschäftsführer Gernot Reinthaler. „Wir können gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, solche Unterstützungsleistungen weiter auszubauen. Die Nachfrage ist hoch. Jeder investierte Euro verhindert Langzeitarbeitslosigkeit und fließt doppelt und dreifach in den Staatshaushalt zurück“.

 

Über den ÖZIV und seine Angebote

Das österreichweite SUPPORT Angebot und die NEBA-Angebote ARBEITSASSISTENZ NÖ und Betriebsservice werden zu 100 Prozent vom Sozialministeriumservice finanziert und sind kostenlos

Der ÖZIV-Bundesverband, als unabhängige Interessenvertretung, setzt sich mit seinen Angeboten für eine inklusive Gesellschaft und die nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen mit Behinderungen ein. Mehr Infos gibts auf der Homepage.

Mehr zum Thema Diversity Good-Practice
© Michael Strausz

„Unspeakable Worlds“ bei 2. Klima Biennale Wien

Die zweite Ausgabe des spartenübergreifenden Festivals präsentiert von 9. April bis 10. Mai 2026 unter dem Motto: "Unspeakable Worlds" (Unaussprechliche Welten) ein vielfältiges Programm an der Schnittstelle von Kunst, Klima und Gesellschaft.
© GEPA Pictures_Birgit Morelli

Special Olympics 2026 in Wien ante portas

1.800 Teilnehmende mit intellektuellen Beeinträchtigungen und 600 Trainer:innen werden zum zweiten Mal nach 1998 vom 25.-30. Juni in Wien an 19 Bewerben teilnehmen. Auch Auslanddelegationen sollen nach Wien kommen, um für internationalen Touch zu sorgen.
Blinde und sehbehinderte Menschen sitzen mitten im Orchester
© Simlinger/MUK

MUK: Immersives Musikerlebnis für blinde und sehbehinderte Menschen

Die Initiative MUK.mittendrin der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) schafft ein einzigartiges, inklusives Konzerterlebnis für blinde und sehbehinderte Menschen. Sie nehmen mitten im Orchester Platz und erleben so Musik auf völlig neue Weise.
© To good to go

Sozial-Unternehmen Too Good to go

Über die Too Good To Go-App bringt das Social Impact Unternehmen Partnerbetriebe und Nutzer:innen zusammen und vermittelt überschüssige, nicht mehr regulär verkaufbare Lebensmittel. Bisher wurden 18 Mio. Überraschungssackerl gerettet.
  • Über uns
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Mediadaten
Hier geht es zur aktuellen Ausgabe