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Elementarpädagogik: Höheres Level für die Kleinsten

Eine gute elementarpädagogische Grundlage kann eine weitreichende Auswirkung auf die gesamte weitere Bildungsbiografie eines Kindes haben. Chancengleichheit, Sprachförderung, Sozialkompetenz, kognitive Fähigkeiten sind nur einige der oft zitierten Schlagworte. Für eine Ausbildungsoffensive in diesem Bereich machen sich die NEOS stark.
Text: Helene Fiegl
© Claudia Blake
NEOS-Bildungssprecherin Martina von Künsberg Sarre: "Der Fachkräftemangel ist in der Elementarpädagogik einer der größten Bremsklötze für alle Versuche, die Qualität der Elementarbildung zu verbessern."

Elementarbildung spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Kindern. Doch wie schaut es mit den Bemühungen der Politik aus, die Qualität der frühkindlichen Bildung zu verbessern? Wir haben einen Blick auf das Reformvorhaben der NEOS geworfen.

Bachelorstudium für Elementarpädagogik

Noch vor den Sommerferien will man mit einer Ausbildungsoffensive in der Elementarpädagogik starten. Gegenüber diversityguide.at erklärt NEOS-Bildungssprecherin Martina von Künsberg Sarre: „Der Fachkräftemangel ist in der Elementarpädagogik einer der größten Bremsklötze für alle Versuche, die Qualität der Elementarbildung zu verbessern und das Betreuungsangebot österreichweit auszubauen. Daher drehen wir zuerst an wichtigen Stellschrauben bei der Ausbildung und erschließen neue Wege in den Beruf, um weitere Zielgruppen für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen.“

Es soll demnach künftig ein Bachelorstudium für Elementarpädagogik für AHS-Absolventinnen und -Absolventen ab dem Wintersemester 2025/2026 geben. Zudem werden die Elementarpädagogik-Kollegs ausgebaut und Assistenzkräfte ohne Matura erhalten neue Möglichkeiten, sich höher zu qualifizieren. Bis diese Maßnahmen wirken, so von Künsberg Sarre, dauere es einige Zeit. „Umso wichtiger ist es aber, dass wir sie jetzt anstoßen und dafür sorgen, dass wir den nächsten Generationen von Anfang an wirklich die beste Bildung bieten können.“

Ausbildungsoffensive und Forderungen

  • Für alle Kinder ab dem ersten Geburtstag wird ein Rechtsanspruch auf einen hochwertigen Betreuungsplatz gefordert.
  • Kleinere Gruppen und mehr qualifiziertes Personal in jeder Gruppe sollen die Qualität der Elementarbildung erhöhen. Im Rahmen eines Stufenplanes soll dies in 15 Jahren umgesetzt werden.
  • Die Rahmenbedingungen der Elementarpädagog:innen selbst sind auch im Fokus. Verbessert werden sollen Ausbildung und Bezahlung sowie Arbeitsbedingungen. Kleinere Gruppen, bezahlte Vorbereitungszeiten, Weiterbildung, professionelles Personalmanagement und Informationsoffensiven für ein besseres gesellschaftliches Image stehen auf der Agenda.
  • Mit einer sozialindexbasierten Finanzierung soll das Geld nach Kindern und deren Bedürfnissen ausgerichtet sein. Je mehr Kinder in einem Kindergarten sind und je mehr besondere Bedürfnisse diese Kinder haben, desto mehr Geld soll es geben.

Weiterführende Infos zu Ausbildungswegen in die Elementarpädagogik gibt es hier: bitte klicken!

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