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Diversity Balance

Paradies der Vielfalt: Beachcomber Hotels auf Mauritius

Bei der Hotelgruppe Beachcomber auf Mauritius wird Nachhaltigkeit in vielen Hinsichten gelebt. Was zum besonderen Charme der Resorts beiträgt.
Text: Marion Breiter O’Donovan
© Beachcomber Hotels
Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und den Menschen ist bei Beachcomber Teil der Unternehmensphilosophie.

Der mächtige Le Morne Brabant erhebt sich eindrucksvoll auf der idyllischen Halbinsel Le Morne im Südwesten von Mauritius. Heute ist der Berg, in dessen Fels Einheimische ein Gesicht sehen, UNESCO-Weltkulturerbe und ein wesentliches Symbol für den Freiheitskampf – denn einst war er Schauplatz schrecklicher Ereignisse: 1835, zur Zeit der britischen Kolonialherrschaft, flüchteten sich entflohene Sklaven auf den Berg. Als sie Polizei und Militär kommen sahen, stürzten sie sich aus Angst vor einer Festnahme in die Tiefe. Dabei wollten die Gesetzesvertreter den so genannten Marrons nur mitteilen, dass die Sklaverei abgeschafft worden war.

Mix der Ethnien

In der Folge holten die Engländer Inder als Arbeitskräfte auf die Zuckerrohrplantagen der Insel. Die Nachfahren dieser „Kulis“ bilden heute die größte Bevölkerungsgruppe, die der Franzosen (vor den Engländern Kolonialherren) die kleinste. Mittlerweile leben sie alle einträchtig miteinander, fühlen und bezeichnen sich als „Mauritanier:innen“. Ein friedliches Nebeneinander wie man es selten findet prägt auch die Religionen vom Hinduismus über den Islam bis zum Katholizismus.

Bei unserem Besuch auf der Insel spüren wir genau diese Harmonie und Offenheit, die herzliche Freundlichkeit der Menschen gibt uns vom ersten Moment an – als wir aus dem Flieger steigen – das Gefühl, wirklich willkommen zu sein.

Als erste Station unserer Reise rund um die Insel wählen wir das „Paradis“, ein 5-Sterne-Haus der mauritischen Hotelgruppe Beachcomber. Seinen Namen hat das Hotel direkt am feinsandigen, goldfarbenen Strand von Le Morne, vor der Kulisse des eingangs beschriebenen Le Morne Brabant, mehr als verdient.

Angekommen im „Paradis“

Omnipräsent: das türkis und blau schillernde Meer, an dem sich das Resort mit seinen niedrigen Hotelgebäuden und den Villen im mauritischen Stil entlangzieht. Gesäumt wird der Hotelstrand von Palmen, die sich im Wind wiegen und die hier ansässigen „Flughunde“ mit ihren Früchten verlocken. Nach einem Tag im Paradies mit seinen Blüten, Düften und seiner Unbeschwertheit geht die Sonne glutrot unter und taucht das Meer in ein Farbenspiel wie aus dem Malkasten – welch ein Anblick.

Mit mehreren Restaurants und einer stimmungsvollen Bar, wo einander Jung und Alt begegnen, bietet das Haus kulinarisch von morgens bis abends eine Fülle an regionalen, international interpretierten Köstlichkeiten. Ich bin vom frischen Fisch, den saftigen Früchten mit ihrem intensiven Geschmack begeistert … ebenso wie vom rundum perfekten Service. Die freundlichen Hotelmitarbeitenden sorgen allerorts dafür, dass wir uns hier wirklich wohlfühlen. So beim Essen in den zahlreichen und ganz unterschiedlichen Restaurants des Resorts, aber auch beim Wassersport – per Speedboot geht es hinaus aufs Wasser zum „Crystal Rock“, einem Felsen, der über dem Meer zu schweben scheint. Unzählige Fische in fantasievollen Farben und Formen umkreisen ihn, während wir schnorcheln und sie beobachten.

Die Unterwasserwelt betrachten wir auch beim SUP-Paddeln, während die Sonne untergeht und ihre Strahlen das Wasser intensiv zum Leuchten bringen. Eine am Brett montierte Lampe taucht die Meeresbewohner und die prächtige Korallenlandschaft in zartes Licht. Aber auch beim Golfen auf dem hauseigenen Platz erleben wir Mauritius hautnah: Zu Füßen des markanten Berges zieht sich Loch an Loch hin, wir genießen während des Spiels den Blick auf Palmen, üppiges Grün und das Meer entlang der Halbinsel.

Aktivitäten und Sight-Seeing

Für uns Naturfreund:innen ist auch ein Ausflug von Le Morne aus in den Black River Nationalpark ein Muss. Nach kurzer Autofahrt mit dem Mietauto (auch ein Taxi ist eine gute Option, da relativ günstig) geht es zu Fuß in den Regenwald. Dieser bedeckte vor der Ankunft der Holländer im 16. Jahrhundert die gesamte Insel – die damals von Menschen unbewohnt war. Damals lebten hier Tiere wie der sagenumwobene Dodo, der recht fette Vogel. Er hatte keine natürlichen Feinde, bis die Ratten und Schweine, die mit den Holländern nach Mauritius kamen, seine Eier auffrassen. Die traurige Folge: Dodo starb aus. Der Regenwald wurde geschlägert, Zuckerrohrplantagen wurden angelegt. Nur ca. 2 % der Insel werden heute noch vom Regenwald bedeckt. Diese berührenden Gedanken haben wir im Sinn, während wir über (Achtung: rutschige) Pfade wandern.

Von Le Morne geht es für uns in Richtung Norden. Ein Zwischenstopp auf der malerischen Plantage Maison Eureka – in dem Haus mit seinen 109 Fenstern und Türen weht immer ein leichter Wind, er wispert uns Geschichten über die Hausbewohner:innen von einst zu. Alte Möbel, Bilder, Landkarten, Regenwald rings um den Garten angelegt, romantische Wasserfälle und ein kreolisches Restaurant auf der überdachten Terrasse … wir fühlen uns wie Zeitreisende in die Jahrhunderte der Kolonialherrschaft.

In der Inselhauptstadt Port Louis sehen wir im Museum die berühmten Briefmarken Blaue und Rote Mauritius, besuchen den Markt und die Innenstadt mit ihren Gebäuden im Kolonialstil, dann erreichen wir als nächsten Stop das Beachcomber Victoria, Familienhotel und Adults Only in einem, in Points aux Piments.

Familienhotel und Adults Only: Beachcomber Victoria

Das Familienhotel erstreckt sich um einen riesigen Pool direkt an Strand und Meer, alle Zimmer kürzlich renoviert. Insbesondere auch für Groß- bzw. Patchworkfamilien geeignet: die Suiten mit mehreren Schlafzimmern. Da ist es absolut bequem, auch wenn die Großeltern mitkommen wollen oder mehrere Kids mit von der Partie sind.

Sportlich ist einiges los im Victoria, sei es beim Paddel Tennis, beim Beachvolleyball oder beim Wassersport. Auch die hauseigenen Tennisplätze stehen uns offen, mit Golfclubs in der Umgebung gibt es Partnerschaften. Wir schätzen aber auch die Entspannung im Spa, wo wir uns z.B. bei einer Partner-Massage verwöhnen lassen.

Adults Only

Victoria-for-two ist ein eigener, sehr ruhiger Trakt mit einem Restaurant und einer Bar nur für Erwachsene. Auch hier sind wir von der Lage des Hotels überaus angetan. Unsere Swim-up-Suite ist nur durch einen Streifen Wiese und exotische Pflanzen vom weißgoldenen Strand und dem in allen Blau- und Türkistönen schillernden Meer getrennt. Wir frühstücken unter Palmen mit Meerblick und genießen noch von unserer Dusche aus den orangeroten Sonnenuntergang. Romantischer geht es kaum …

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