Oky – Die erste Menstruations-App für Mädchen

Oky ist die weltweit erste Menstruations-App, die gemeinsam mit Mädchen entwickelt wurde. Mehr als 400 Jugendliche waren an der Gestaltung beteiligt. Oky vermittelt evidenzbasiertes Wissen zu Menstruation, Pubertät und reproduktiver Gesundheit – spielerisch, sicher und inklusiv, heißt es bei UNICEF. Die App funktioniert offline, läuft auch auf älteren Geräten, nutzt einfache Sprache und schützt sensible Daten.
Über 950.000 Oky-Nutzerinnen
Seit dem Launch in der Mongolei und Indonesien hat Oky über 950.000 Nutzerinnen in 12 Ländern und 17 Sprachen erreicht. Mit Unterstützung von UNICEF Innovation wurde Oky als Digital Public Good anerkannt – ein internationales Gütesiegel für offene und sichere digitale Lösungen.
Gerda Binder, die Initiatorin der Oky App, stellte kürzlich bei einem Round Table zum Thema „Mädchen- und Frauenrechte im Zeitalter von KI und Digitalisierung“ die App in Wien vor. „Oky zeigt für mich, wie gut Digitalisierung sein kann, wenn wir Mädchen wirklich zuhören und sie mitgestalten lassen. Aus ihren Bedürfnissen ist eine App entstanden, die Wissen gibt, Selbstvertrauen stärkt und Tabus aufbricht. Digitale Teilhabe ist keine Kür, sondern ein Recht. Wenn wir Technologie bewusst inklusiv gestalten, kann sie Mädchen überall auf der Welt empowern. Genau das erleben wir jeden Tag mit Oky.“
Über Gerda Binder
Gerda Binder ist Senior Advisor für Geschlechtergerechtigkeit & Digitale Technologie bei UNICEF. Ihr Anliegen ist es, die digitale Kluft zwischen den Geschlechtern zu schließen, mit einem Fokus auf Mädchen. Sie setzt sich u.a. ein für Förderung digitaler Lösungen, die mit, für und von Frauen und Mädchen entwickelt wurden. Binder ist zudem Initiatorin und globale Leiterin von Oky, UNICEFs Girltech-Flaggschiffinitiative und ein digitales Gemeingut.
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