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Diversity Management

Lush startet Anti-Social-Media-Kampagne

Kosmetikproduktehersteller Lush startetete im September in allen Shops der EU, in Großbritannien, den USA und Kanada eine Kampagne, um auf Gefahren und Schäden aufmerksam zu machen, die von Facebook, Instagram & Co verursacht werden.
Text: Michael Strausz
© Lush
Lush und ZARA kämpfen für sichere Social Medianutzung

Es ist fast fünf Jahre her, dass Lush sich dazu entschieden hat, sich von Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat und  X zurückzuziehen. In dieser Zeit ist die Kritik an diesen Plattformen noch lauter geworden. Den Social-Media-Giganten wird vorgeworfen, ihre Plattformen bewusst so zu gestalten, dass sie süchtig machen. Regierungen erlassen zahnlose Gesetze, um die schädlichen Auswirkungen zu verringern, die der unregulierte Social Media Konsum bei jungen Menschen verursacht. Darüber hinaus nutzen milliardenschwere Eigentümer:innen ihre Plattformen, um Wahlen und demokratische Prozesse weltweit zu beeinflussen und zu untergraben.

Social Media Plattformen machen süchtig

„Als einzige globale Marke, die die kommerzielle Nutzung dieser Plattformen eingestellt hat, ist Lush in der Lage, seinen Kund:innen vor Augen zu führen, welche Kosten tatsächlich hinter jedem ihrer Klicks stecken und was es bedeutet, wenn sie ihre Zeit auf diesen Plattformen verbringen“, betont Lush-Kampagnenmanager Andrew Butler.

„Für viele von uns waren soziale Medien eine scheinbar harmlose Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und Momente unseres Lebens festzuhalten und zu teilen. Doch im Laufe der Zeit nahm die Entwicklung eine bedrohliche Wendung: Wer hat sich nicht schon einmal dabei ertappt, endlos durch den Feed zu scrollen. Es hat sich herausgestellt, dass die Plattformen bewusst süchtig machen, damit wir weiter scrollen, und unsere Daten gesammelt und zu Geld gemacht werden“, warnt Butler vor den Gefahren extensiver Social Medianutzung. Gleichzeitig würden Menschen auf Gruppen und Ressourcen hingewiesen, mit denen sie sich die Kontrolle von Big Tech Unternehmen zurückholen und sich sicherer durch digitale Räume bewegen können. Diese Kampagne solle Menschen zur Diskussion darüber anregen, was aus den Sozialen Medien geworden ist, welchen Schaden sie verursachen, um eine bessere, sicherere digitale Zukunft mitzugestalten.

Kooperation mit Verein ZARA

Im Rahmen dieser Kampagne launcht Lush die Website safersocials.com, die Ressourcen und Links zu Organisationen bietet, die sich für den Aufbau und die Förderung einer sichereren Social Media Umgebung einsetzen und Menschen jeden Alters dabei helfen, gesündere Gewohnheiten im Umgang mit Social Media Plattformen / mit diesen Plattformen zu entwickeln. Außerdem enthält sie eine Zeitleiste, die die umfangreiche Arbeit von Lush im Bereich der digitalen Rechte in den letzten zehn Jahren visualisiert.

Lush launcht mit Kampagnenstart außerdem ein neues Spendenprodukt/ Fundraisingprodukt : Das „Ctrl Shower Gummy“. 75 Prozent des Nettoverkaufspreises werden in Österreich direkt an Verein ZARA gespendet. Der Verein steht für Zivilcourage & 
Anti-Rassismus-Arbeit und hilft Menschen, die Rassismus oder Hass im Netz erleben und setzen sich für Respekt, Gleichbehandlung und Zivilcourage offline und im Netz ein. Und damit auch für sichere Soziale Netzwerke. ZARA hat zwei Beratungsstellen, die für Meldungen aus ganz Österreich zuständig sind:

– die Beratungsstelle !GegenRassismus
– die Beratungsstelle #GegenHassimNetz

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