https://www.diversityguide.at/1158
  • Diversity Management
  • Good Practice
  • People
  • Service
  • Balance
  • Diversity Voices
Diversity Good-Practice

Frauengesundheit bei Feminale im Mittelpunkt

Frauengesundheit macht die Stadt Wien den ganzen November zum Fokusthema. Der Grund ist, dass Frauen und Männer anders krank sind. Zudem sind Frauen oft durch die zusätzliche Familienarbeit stärker belastet.
Text: Helene Fiegl
Feminale: Veranstaltung zu Frauengesundheit
© Martin Votava
Gesundheitsstadtrat Peter Hacker sowie Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál werben für die 180 Gesundheitsangebote der Feminale.

Frauen sind nicht nur biologisch anders als Männer, sie sind auch anderen psychosozialen Belastungen ausgesetzt. Sie haben andere Lebens- und Arbeitsbedingungen, da die Gesellschaft bestimmte Rollenerwartungen an sie als Mädchen, Frauen, Mütter und Mitarbeiterinnen hat.

Frauengesundheit braucht eine gesunde Basis

„Die Herausforderungen für Frauen in unserer Gesellschaft ändern sich ständig“, betont Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Daher sei es umso wichtiger, für eine gesunde Basis zu sorgen. Er setzt auf gezielte Information und einen bewussten Umgang mit den vielseitigen gesundheitlichen Aspekten des Alltags.

„Bei der Feminale dreht sich alles um die Bedürfnisse und verschiedenen Lebensphasen von Frauen. Dazu gehört auch, dass wir in Wien ein dichtes Gewaltschutznetz haben – für alle Frauen, die Hilfe brauchen“, hält Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál fest.

Noch bis 30. November 2024 gibt es jeden Tag gesunde Angebote. Kostenlos, über die ganze Stadt verteilt oder online. Interessierte können sich zu vielen Fragen rund um Frauengesundheit informieren. Viele Angebote gibt es auch in anderen Sprachen und barrierefrei.

Höhepunkt am 25. November

Eines der Highlights der Feminale ist die „Frauengesundheitsstraße“ am 25. November im Wiener Rathaus. Mädchen und Frauen können sich an diesem Tag beraten lassen, Gesundheits-Checks machen und sich Impfungen – Grippe, Corona und HPV – holen.

Bei acht Themeninseln stehen Expertinnen Rede und Antwort:

  • Rund um die Regel: Schmerzen, Endometriose …
  • Rund ums Essen: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Adipositas …
  • Gesund älter werden
  • Schwangerschaft und Gesundheit von Müttern: Allein/Teilerziehen, Kinderwunsch, Mental Load
  • psychische Gesundheit
  • Rat und Hilfe bei Gewalt
  • Entspannt durch die Wechseljahre: Wohlbefinden, Hormonbehandlungen …
  • Liebe und Sexualitäten: Verhütung, sexuelle Orientierung …

 

Über:

Die Feminale ist eine Kooperation zwischen der Wiener Gesundheitsförderung und dem Wiener Programm für Frauengesundheit der Stadt Wien. Mehr Infos und den genauen Veranstaltungskalender gibt es online bei Feminale (hier klicken). Die Stadt Wien bietet überdies ebenfalls Wissenswertes zum Thema Frauengesundheit (hier klicken).

Mehr zum Thema Diversity Good-Practice
© OEBB_Daniel_Willinger

Autonomer ÖBB-Bus on tour

Autonomes Fahren entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer konkreten Mobilitätslösung und die ÖBB gestalten diese Zukunftstechnologie aktiv mit. Nun bringt ÖBB Postbus einen vollautomatisierten E-Bus in die Flotte.
© L'Oréal

Selbstbewusste Friseurinnen braucht das Land

Mehr als 80 Prozent der Beschäftigten in der Friseurbranche sind Frauen. Sie beraten, führen Teams und prägen den Salonalltag maßgeblich. Dennoch sind sie in Führungspositionen und als sichtbare Stimmen der Branche unterrepräsentiert.
© Sabine Filzmair

Gleichstellungsprojekt „FairPlusService“ zieht Zwischenbilanz

Das Weiterbildungsprogramm "FairPlusService" unterstützt Unternehmen und Mitarbeiterinnen, Gleichstellung im Betrieb strukturell zu verankern. Im Fokus stehen faire Entwicklungs- und Qualifizierungschancen für geringqualifizierte, beschäftigte Frauen.
© Österreichischer Behindertenrat

Ausgleichstaxfonds durch höhere Budgetmitteln gesetzlich abgesichert

Die Forderung des Österreichischen Behindertenrats nach zusätzlichen Budgetmitteln für den Ausgleichtaxfonds zur Sicherung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wurde durch die Bundesregierung gesetzlich abgesichert.
  • Über uns
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Mediadaten
Hier geht es zur aktuellen Ausgabe