https://www.diversityguide.at/2504
  • Diversity Management
  • Good Practice
  • People
  • Service
  • Balance
  • Diversity Voices
Themen
  • Alter
  • Awards
  • Barrierefreiheit
  • Behinderung
  • Bildung
  • Diversität
  • Fairness
  • Familie
  • Frauen
  • Gender
  • Gesundheit
  • Gleichstellung
  • Inklusion
  • Job
  • Kinder
  • Kultur
  • LGBTQIA+
  • Migration/Integration
  • Politik
  • Reise/Urlaub
  • Schule
Diversity Good-Practice

Lithium-Akkus: versteckte Brandgefahr

Ob kabellose Kopfhörer, elektrische Zahnbürsten oder blinkende Schuhe, moderne Alltagsgegenstände stecken voller leistungsstarker Lithium-Akkus, die oft gar nicht erkannt und daher nicht ordnungsgemäß entsorgt werden. Allein 2025 entstanden dadurch 36 schwere Brände.
Text: Michael Strausz
© Since Today
Die "Her mit LeerII" -Kampagne solle Sammelaquote steigern

Rund drei Millionen Lithium-Akkus landen jährlich im Restmühl, anstatt in den rund 2.000 Altstoffsammelstellen in ganz Österreich. Aber auch der (Elektro)-Handel nimmt Akkus und Batterien zurück. Aber auch in Supermärkten oder Drogeriemärkten können sie in den „Her mit Leer“-Boxen fachgerecht entsorgt werden. „Lithium-Akkus haben in den letzten Jahren einen technologischen Wandel ermöglicht. Doch diese Fortschrittstechnologie birgt  bei unsachgemäßer Entsorgung enorme Gefahren“, so BMLUK-Minister Norbert Totschnig.

EU-Vorgaben erfordern Umdenken

Während Österreich mit 53 Prozent Sammelquote die geforderte EU-Marke von 45 Prozent deutlich übertreffen, wird diese ab 2028 auf 63 Prozent und bis 2031 auf 73 Prozent angehoben. Diese Vorgaben sind rechtlich wegweisend. Daher möchte Österreich nicht nur die Sammelquote schrittweise erhöhen, sondern eine Vorreiterrolle in der sicheren Kreislaufwirtschaft übernehmen.

Um ein Umdenken in der Bevölkerung zu erzielen und das Bewusstsein für richtige Entscheidungen zu schärfen, luden die Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK), das Bundesministerium für Land-und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), der Österreichische Gemeindebund und die Wirtschaftskammer Österreich WKO)zur Präsentation der Informationskampagne „Her mit Leer II“ ein.

Sei kein Zündler

Das Kampagnen-Ziel ist die flächendeckende Sensibilisierung der österreichischen Bevölkerung über alle Alters- und Sozialschichten hinweg. Daher wird die 2021 gestartete erste Kampagne mit der bekanntesten Batterie Österreichs „Hermit“ ab sofort drei Jahre lang fortgesetzt, um damit eine inhaltliche Wiedererkennung zum Thema zu erzeugen. Hermit bekommt nun ein zweites  Gesicht: sein Alter-Ego „Li-Zifer“. Wenn man ihn falsch entsorgt, dann geht es mit ihm durch und Li-Zifer erscheint. Der begleitendes Slogan: „Sei kein Zündler“ vermittelt die klare Botschaft: „Von Konsumenten falsch entsorgte Batterien verursachen Brände und schaden Umwelt und Abfallwirtschaft. Flankierend zum Slogan dient die Lendingpage hermitleer.at als zentrale Informarionsplattform. Hier finden Konsument:innen in sieben Sprachen Tipps zur richtigen Handhabung, Entsorgungshinweise sowie den praktischen Sammelstellenfinder. Um die notwendige Verhaltensänderung zu verankern, wird die Kampagne durch eine breit angelegte Social-Media- und Online-Kampagne ergänzt.

Die neue Kampagne kostet über die gesamte Laufzeit von drei Jahren 2,4 Millionen Euro, davon werden vom Umweltministerium 300.000 Euro übernommen.

 

 

Mehr zu Diversity Good-Practice
frau im rollstuhl im büro beim arbeiten
© pexels_marcus aurelius

Mehr Sichtbarkeit für Frauen mit Behinderungen

Die Interessensvertretung "Frauen* mit Behinderungen“ (FmB) ist auf Erfolgskurs. Eine Evaluierung bescheinigt „innerhalb kurzer Zeit beachtliche Erfolge“. Doch es zeigte sich, dass nach wie vor in feministischen Gruppen und Frauenberatungsstellen Frauen mit Behinderungen oft nicht mitgedacht werden.
© Kérastase

KÉRASTASE engagiert sich für junge Frauen

Kérastase, weltweit führende Marke für professionelle Luxus-Haarpflegeprodukte, geht mit seiSTARK e.V. eine Kooperation ein, um jungen Frauen zu beruflicher Orientierung und Selbstbewusstsein zu verhelfen.
studierende
© pexels-bertellifotografia

Gesündere Verpflegung für Studierende: erstmals Auszeichnung für Hochschule

Es ist eine Premiere in Österreich: Eine Hochschule wird für ihre gesunde Verpflegung ausgezeichnet. Das Burgenland setzt mit diesem Vorzeigeprojekt neue Maßstäbe. Vom Mittagsgericht bis zum Snack aus dem Automaten ist das Angebot für Studierende nun gesünder.
© RISE! SEE THE SIGNS

Starke Stimmen gegen Gewalt an Frauen

Die Kampagne RISE! SEE THE SIGNS setzt gemeinsam mit UN Women Austria im Rahmen einer internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
  • Über uns
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Mediadaten
  • Newsletter anmelden
Hier geht es zur aktuellen Ausgabe