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Diversity Good-Practice
Gesundheit

Hörgesundheit ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe

Hörverlust betrifft in Österreich rund 1,75 Millionen Menschen – etwa jede fünfte Person. Dennoch wird die Bedeutung der Hörgesundheit für Lebensqualität, soziale Teilhabe und Gesellschaft häufig unterschätzt.
Text: Michael Strausz
© Cochlear
Cochlear-Implantate ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der österreichischen Niederlassung rückt Cochlear dieses Thema verstärkt in den Fokus und zieht Bilanz über eine Dekade Engagement für bessere Hörversorgung.

Manigfaltige Probleme durch Hörverlust

Hörprobleme betreffen Menschen jeden Alters und führen häufig zu erheblichen Einschränkungen im Alltag und im sozialen Austausch. Betroffene fühlen sich oft isoliert und haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Depressionen. Gleichzeitig kann unbehandelter Hörverlust auch andere kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen und gilt als größter beeinflussbarer Risikofaktor für Demenz. Auch Kinder sind betroffen: Höreinschränkungen können bei ihnen nicht nur die Sprachentwicklung verzögern, sondern auch den späteren Bildungsweg negativ beeinflussen. Erwachsene mit Hörbeeinträchtigungen sind doppelt so häufig arbeitslos, verdienen durchschnittlich weniger und treten oft früher aus dem Berufsleben aus. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass Personen mit Hörproblemen die richtige Unterstützung und Therapie erhalten.

Hörverluste führen zu Behinderungen im Alltag

Mit Blick auf die demografische Entwicklung gewinnt das Thema zusätzlich an Bedeutung: Bereits heute leidet rund jede dritte Person über 65 Jahren an Hörverlust und dieser ist einer der häufigsten Gründe für Behinderungen im Alter. Bis 2040 wird diese Altersgruppe in Österreich etwa ein Viertel der Bevölkerung ausmachen.

Moderne Hörlösungen ermöglichen heute vielen Betroffenen ein deutlich besseres Hörvermögen. Reichen klassische Hörgeräte nicht aus, können Cochlea-Implantate eine wirksame Lösung sein: Sie helfen Menschen mit mittlerem bis vollständigem Hörverlust, Klänge klarer wahrzunehmen sowie Sprache besser zu verstehen und (wieder) aktiver am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.  Entscheidend ist eine frühzeitige Abklärung, denn je früher wir eingreifen, desto besser sind die langfristigen Ergebnisse, erklärt Prof. Georg Sprinzl, Leiter der Klinischen HNO-Abteilung des Universitätsklinikums St. Pölten und erfahrener Cochlea-Implantat-Chirurg.

Über Cochlea-Implantate

Seit 1981 hat Cochlear mit mehr als 750.000 Geräten in über 180 Ländern Menschen jeden Alters auf der ganzen Welt zum Hören verholfen. Als weltweit führender Anbieter für implantierbare Hörlösungen verhilft Cochlear Menschen zu einem erfüllten und aktiven Leben und begrüßt sie in der global größten Gemeinschaft von Menschen mit Hörimplantaten.

Cochlear beschäftigt weltweit etwa 5.500 Mitarbeiter, die daran arbeiten, die Bedürfnisse von Menschen mit Hörverlust zu erfüllen. Das Unternehmen schafft kontinuierlich Innovationen, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden und hat bereits mehr als 1,38 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung investiert, um die Grenzen der Technologie voll auszuschöpfen und mehr Menschen das Hören zu ermöglichen.

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