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Diversity Management

400 Brennpunktschulen erhalten „Chancenbonus“

Mehr gezielte Unterstützung für Brennpunktschulen gibt es ab dem kommenden Schuljahr. Der so genannte "Chancenbonus" kommt 244 Volksschulen und 156 Mittelschulen zugute. Ausgewählt wurden Schulen, in denen es besonders viele Kinder mit schwierigen Lernvoraussetzungen gibt.
Text: Helene Fiegl
schule kinder, chancenbonus
© pexels/Mikhail Nilov
Der Chancenbonus soll Unterstützung dorthin bringen, wo Schulen vor besonders großen sozialen und sprachlichen Herausforderungen stehen.

Mit insgesamt 65 Mio. Euro jährlich werden diese 400 Schulen künftig unterstützt. Besonders Schulstandorte in Ballungsräumen, angeführt von Wien (228), Oberösterreich (59) und an dritter Stelle der Steiermark (41), sind betroffen. Der Chancenbonus soll zusätzliches Personal ermöglichen, um Lernerfolg, Motivation und das Wohlbefinden der Schüler:innen zu fördern.

„Wir lösen damit ein Versprechen ein und investieren trotz Budgetknappheit in die Schulen, die es am dringendsten brauchen“, betont Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) und spricht von einer Stärkung der Chancengerechtigkeit. „Unser Ziel ist, dass die Potenziale der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund stehen – und nicht mehr der Bildungshintergrund der Eltern.“

Die Auswahl zur Vergabe der Mittel erfolgte auf Basis der sozioökonomischen Ausgangslage (SÖL), bei der neben statistischen Eckdaten der Kinder auch jene der Eltern, etwa Bildungsgrad und Einkommen, erhoben wurden. Die Höhe der Unterstützung pro Standort ist dabei abhängig vom Schultyp und der Anzahl der Schüler:innen.

Das Bildungsministerium konzentriert sich auf Schulen der SÖL-Kategorie eins und zwei, wo die Leistungsunterschiede am größten sind. NEOS-Bildungssprecherin Martina von Künsberg Sarre hebt die Schulautonomie bei der Verwendung der Mittel hervor: „Die Schulleitungen wissen am besten, welche Unterstützung ihre Schülerinnen und Schüler brauchen. Neu und richtig ist der Ansatz, dass sie schulautonom aus einem Pool multiprofessioneller Teams wählen können“.

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